Filme machen leicht gemacht…

so gingen die Schülerinnen und Schüler ans Werk. Männchen aufstellen – Tablet und los gehts.

ABER …. so kamen wir nicht weiter. Es musste professioneller werden.

Welche Geschichte?Das Drehbuch …. das Wichtigste! Also los geht es…. Wir steckten unsere Köpfe zusammen, überlegten und hatten Ideen, die einen Ideen wurden weiter entwickelt, die anderen wurden verworfen. Alles ordentlich notiert und kurz ein Storyboard gezeichnet…………..jetzt kann es losgehen.

ABER …..

Wie sieht unser Filmset aus? Brauchen wir einen Hintergrund? Welche Farben, welches Motiv? Wieder fand sich die Filmcrew zusammen und es wurde gemalt, gemischt und entworfen………………… jetzt kann es losgehen.

ABER ….

Was müssen wir vorbereiten? Das Filmset muss aufgebaut werden, Tische, Bücher, Klebeband und eine Hohlkehle …. bitte was? Eine Hohlkehle ermöglicht die Gegenstände oder Männchen freizustellen, man hat so keine Kante im Bild. Eine Hohlkehle ist das Gegenteil einer Kante. Damit stehen die Männchen besser vor dem Hintergrund……………………. jetzt kann es losgehen.

ABER ….

Wer arbeitet am Filmset und welche Aufgaben haben alle? Das Tablet mit der entsprechenden APP für Stop Motion muss so aufgestellt werden, das erstens der Animator nicht bei seiner Arbeit behindert wird und zweitens die Kamerafrau oder der Kameramann immer den gleichen Bildausschnitt hat. Die Beleuchter sorgen für gutes Licht und achten auf Schatten. Regie ist für die Erzählung der Geschichte in Bildern verantwortlich. Für Ton und Geräusche sorgt ein Foleyartist.

Jetzt kann es endlich losgehen…..

Wissen zum Angeben: Um eine Bewegung natürlich erscheinen zu lassen, müssen ca. 15 – 25 Bilder die Sekunde gemacht werden. In jedem Bild sollte sich alles, was sich bewegen kann, auch bewegt werden. Diese Bewegungen macht der Animator. Das Filmset sollte immer gut ausgeleuchtet werden, dafür gibt es Fachleute, die genau auf Lichtstimmung achten. Nach dem Filmdreh geht es in die Postproduktion. Die Nachbearbeitung – hier werden Szenen neu zusammengefügt, Geräusche, Musik und evtl. Sprache wird dazu gemischt. Für einen auch sehr kurzen Film braucht es viele Personen, die daran arbeiten. Das nächste Mal im Kino nicht gleich gehen, schaut dir den Abspann an und lies, wie viele Menschen viele Stunden daran gearbeitet haben.

Klasse 6A

Die Traumklasse

Die Traumklasse

Ein Tag wie jeder andere…Oder nicht?

Durch Magie geschieht etwas im Klassenzimmer der 5b der Carl-von-Ossietzky-Schule…

Aber was und wie?

Ein Kurzfilm der Theater-AG nimmt Euch mit in ungeahnte Welten…

Der goldene Topf am Ende des Regenbogens, oder Qualivorbereitung mal ganz anders

Die Schülerinnen und Schüler sollen zunächst das Thema „Sturm und Sehnsucht“ auf ein Bild mit einer Sturmwolke, einem Regenbogen und einem Topf voll Gold am Ende übertragen. Dabei verkörpert die Sturmwolke eben den Sturm und der Regenbogen dieSehnsucht.  

Anschließend wird thematisiert, dass eine Sehnsucht der Schüler das Bestehen des Quali, also „der Topf voll Gold am Ende des Regenbogens“ ist. Im Weg steht ihnen aber der Sturm, aus dem der Regenbogen den Weg zum Gold bzw. Quali zeigt. Um den Quali zu schaffen, müssen die Schülerinnen und Schüler sich aus dem Sturm, sprich der stressigen und stürmischen Vorbereitungszeit in einen Regenbogen verwandeln (sie gehen alle mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Kompetenzen (im Projekt durch unterschiedliche Farben gekennzeichnet) aus der Vorbereitungszeit heraus. Das heißt die Vorbereitung auf den Qualimuss bunt, farbenfroh, vielseitig und unterscheidbar, werden. 

Die Schülerinnen der Klasse 9b simulieren eine Vorbereitungsstunde im Klassenzimmer für ihren anstehenden Quali. Hierzu wird das Klassenzimmer in ein tristes, bedrückendes, renovierungsbedürftiges Zimmer verwandelt, durch das gerade auch noch ein Sturm gezogen ist. Es wird so umgestaltet, dass jeder freie Raum (Wände, Boden, Stühle, Tische, Personen etc.) als Leinwand genutzt werden kann, um dort individuelle Qualiaufgaben zu bearbeiten. Hierzu bekommt jeder Schüler nur seine eigene Regenbogenfarbe (seine Fähigkeiten und Kompetenzen sind einzigartig!) und einen Pinsel, um seine Aufgaben zu bearbeiten. So wird aus dem stürmischen Klassenzimmer ein Regenbogen hervorgehen. Dieser entwickelt sich, durch die Vorbereitung auf den Quali, aus einem trüben und bedrückenden Klassenzimmer wird ein farbenfrohes experimentelles Lernumfeld. 

Die gesamte Aktion wird mittels einer Kamera dokumentiert, die in regelmäßigen Abständen Aufnahmen des Klassenzimmers aus statischer Perspektive aufnimmt. Sowohl der Aufbau (Making-of), als auch die Verwandlung des Klassenzimmers (Happening) werden anschließend in einem Kurzfilm zusammengefasst. In bestimmten Bereichen des Klassenzimmers werden große Leinwände „eingearbeitet“ die später herausgelöst, als Exponat bestehen bleiben. Je nach Entwicklung der Situation werden auch Tische, Stühle oder Teile davon als Exponate entstehen, dafür wurde das Klassenzimmer nur zu diesem Zweck mit ausgemustertem Mobiliar ausgestattet. Wir sind gespannt!

Und am Ende verhilft der Regenbogen an Fähigkeiten und Übungen unseren Schülerinnen und Schülern den ersehnten Goldtopf (Quali) zu erreichen!

Unsere Weg vom Sturm zur Sehnsucht – eine Brücke bringt uns weiter

Urban Stitching meets Upcycling and gets mobile!
Raus aus der lähmenden, bedrückenden aber auch aufwühlend, stürmischen Zeit der Trübnis. Auf zu vergessenen Wünschen, Träumen und Sehnsüchten, es geht wieder aufwärts…

Unsere Brücke aus wildem Materialmix (Upcycling bedeutet, nehmen was am Haus zu finden ist) beginnt sich in Leserichtung „aus dem Nichts mittels unterschiedlicher dunkler, wirrer und düsterer Materialien“ zu entwickeln. Sie wird auf ihrem Weg nicht nur immerfarbenfroher, sie führt auch stetig nach oben. Das gelingt in dieser Gemeinschaftsarbeit, die im Rahmen unserer Schulprojektwoche entstanden ist, weil die Säulen ihre Aufgabe erfüllen! „Bunte Säulen“, die mehrsprachig, zum Thema beschriftet, nicht nur symbolisch für Zusammenhalt stehen, sondern tatsächlich Stabilität bedeuten: In der Kunst, wie im echten Leben.

Alte Blätter, neue Blüten

Ausgehend vom „stürmischen Herbst“ führt uns der Weg zum „sehnsüchtig erwarteten Frühling“. In Form von symbolisch gestalteten Schülerarbeiten auf A3 Papierbögen, in Herbstfarben mit Herbstblättern und Frühlingsfarben mit Blüten und Blumen, stehen sich diese beiden Situationen gegenüber.

Aus dem ersten Teil, sollen verschiedene Arrangements entstehen, die von einer Gruppe derSchülerinnen und Schülern durch Fotos festgehalten werden. Sie zeigen die ursprünglichen Arbeiten in unterschiedlichen Situationen, Perspektiven und Zusammenhängen, aber immer im Zeichen des Sturms.

Der zweite Teil, die Sehnsucht, wird die Beschränkung der zweidimensionalen Darstellung der Ausgangsarbeit verlassen und in Form eines farbenfrohen Bäumchens mit Flatterbändern und bunten Blüten, die Gedanken, Wünsche, Gefühle und positive Stimmung einfangen, die von einer weiteren Gruppe von Schülerinnen und Schülern gestaltet werden.

Während der Ausstellung auf AEG sind dann, neben exemplarischen Ursprungsarbeiten, die Fotos der Arrangements (digital) und das entstandene Bäumchen zu sehen.

Pinselsturm und die Sehnsucht nach Anerkennung

VAN GOGH

Zu keinem anderen Künstler könnten die Begriffe „Sturm und Sehnsucht“ besser passen. Der stürmische Pinselduktus ist sein Kennzeichen, die Sehnsucht als Künstler wahrgenommen zu werden war sein Schicksal.

SchülerInnen beschäftigen sich mit dem Werk Van Goghs. Nach zerteilten Bildvorlagen der Originale entstehen Kopien auf quadratischen Leinwänden, die aus mehreren Teilen zu einer großflächigen Gemeinschaftsarbeit zusammengesetzt werden und ein großes Ganzes ergeben.

Kunstunterricht Klasse 9a, 8a und 7a

Olivia Kestler