Johanniter Weihnachtstrucker

Die Carl-von-Ossietzky Schule beteiligt sich dieses Jahr zum ersten Mal an der Aktion der Johanniter.

Besonders bedürftige Menschen im Südosten Europas werden hierbei unterstützt. Kinder und Familien, ältere Leute oder Menschen, die alleine sind, bekommen Päckchen mit dem Nötigsten. Durch die Pandemie ist ihre Situation nicht einfacher geworden. So überreichten die Schülersprecher der Mittelschule am 17.12. die 20 Pakete an die ehrenamtlichen Helfer der Johanniter. Diese betonten nachdrücklich wie sehr jedes einzelne zählt und wie viel es den Menschen vor Ort beutet. Danke, dass die Kinder und ihre Familien der Grund- und Mittelschule helfen, diesen Menschen eine kleine Freude zu machen.

Burgen

Eine Ausstellung der Klasse 6A zum Thema Burgen. Die Schüler bauten aus alten Kartonagen Modelle ihrer Lieblingsburgen.

Ein Projekt der Fächer Kunst, Geschichte, NT und Deutsch.

Unter den Galerien finden sie kleine Audiofiles, gesprochen von den Burgbaumeistern, die die Bauwerke besser erklären.

73 Jahre Lichterzug der Nürnberger Schulkinder

Am Donnerstag, 9. Dezember 2021, jährt sich der 73. Lichterzug der Nürnberger Schulkinder. Nachdem die Durchführung pandemiebedingt nicht live stattfinden kann, übermitteln Schulreferentin Cornelia Trinkl und das Nürnberger Christkind ihre Grüße auf digitalem Weg an alle Menschen, aber besonders an die Schülerinnen und Schüler Nürnbergs. Die Schülerin Melina Loy liest zudem die Weihnachtsgeschichte des Krippenspiels. Der nächste Lichterzug findet am 8. Dezember 2022 statt.

Obwohl die Schülerinnen und Schüler ihre gebastelten Laternen beim diesjährigen Lichterzug nicht wie üblich präsentieren können, hat die Stiftung Nürnberger Versicherung mit einer maßgeblichen Finanzierung das Fortbestehen der einmaligen Tradition unterstützt. Mit dem Geld werden die Bastelmaterialien für die Nürnberger Grund- und Mittelschulen beglichen.

Als lebendiger Teil der Nürnberger Stadtgeschichte hat der Lichterzug der Nürnberger Schulkinder traditionelle Wurzeln. Der Ursprung des Lichterzugs wurde vor mehr als 70 Jahren in der Nürnberger Stadtchronik festgehalten und liegt in einer sehr dunklen Zeit der Nürnberger Stadtgeschichte. Im Jahr 1948 – nur drei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs – lag Nürnberg bekanntermaßen noch zu großen Teilen in Schutt und Asche. Doch der Krieg hatte nicht nur die Gebäude in Ruinen verwandelt. Auch die Bürgerinnen und Bürger Nürnbergs durchlebten eine sehr dunkle Phase, die geprägt war von Entbehrung, Trauer und Zukunftsängsten.

In diese – für die Stadt und ihre Bürgerinnen sowie Bürger schwere und düstere – Zeit setzten die Nürnberger Schulkinder nun mit dem ersten

Lichterzug im Jahr 1948 ein Zeichen des Lichts und der Hoffnung. Die Idee zu diesem Ereignis hatte der damalige Stadtschulrat Otto Barthel. Anlässlich des zum ersten Mal seit dem Krieg wieder auf dem Hauptmarkt stattfindenden Christkindlesmarkts ließ er „seine“ Schulkinder im Werkunterricht Laternen basteln und zog mit den Schülerinnen und Schülern am 20. Dezember 1948 im ersten Lichterzug durch die Nürnberger Innenstadt. Inspiriert wurde Otto Barthel hierbei von einer in Schweden weit verbreiteten Tradition. Dort feiern die Menschen jedes Jahr am 13. Dezember das Luciafest. Zu Ehren der heiligen Lucia und als Symbol der Vertreibung der Dunkelheit durch das Licht ziehen an diesem Tag die Kinder in Lichterprozessionen durch die Städte Schwedens.

Der Nürnberger Lichterzug entwickelte sich seit 1948 zu einem festen und bei der Bevölkerung außerordentlich beliebten Bestandteil der Vorweihnachtszeit und wurde noch mehrere Male in der Nürnberger Stadtchronik erwähnt. So auch 1964, als die „Schwedische Lichterkönigin“ Lucia – eine Figur, die in Schweden so populär ist, wie bei uns das Nürnberger Christkind – selbst am Nürnberger Lichterzug teilnahm.

Miniaturwelten

Die 6. Klasse erstellte zusammen mit ihrer Lehrerin, Frau Seefried, Miniaturwelten. Die Arbeiten entstanden im Klassenzimmer und im Schulhof.

Kunstprojekt „Wir gestalten einen Skulpturenpark zum Thema Lockdown!“

Nach der lang ersehnten Rückkehr der SchülerInnen in die Schule, stand am Montag ein Highlight des Schuljahres an. „Wir machen einen Workshop mit Theatermasken!“ Die Leitung und Idee dieses Workshops übernahm die Nürnberger Künstlerin Susanne Carl.

Die SchülerInnen durften zuerst kleine spielerische Übungen zur Körperwahrnehmung ausprobieren. Nach diesem kurzen Warm-Up ging es weiter, indem Gefühle körperlich dargestellt werden sollten. So stolzierten die Kinder mit gehobenem Brustbein durch die Turnhalle oder kauerten sich zum Gefühl der Angst mit ihrem Körper zusammen. Nach diesem ersten Hineinschlüpfen in Rollen wurden in einem Gesprächskreis Gefühle/ Emotionen während des Lockdowns gesammelt. Dabei hatten die Kinder die Möglichkeit sich ein Gefühl auszusuchen und dieses mit der Maske sowie ihrem Körper darzustellen. Mit viel Freude und kreativen Ideen präsentierten die SchülerInnen ihr Gefühl auf der Bühne. Dann war schon der erste Teil des Workshops vorbei.

Im Anschluss an die Pause ging es zum Fotoshooting in den Westpark. „Sucht euch einen Platz, an dem ihr euer Gefühl am besten darstellen könnt!“ Das war der Startschuss. Die SchülerInnen der Klasse 6b erkundeten verschiedene Plätze und jeder fand für sich einen passenden Ort für das Einzelshooting. Um alle Gefühle auf einem Bild zu vereinen, wurden Gruppenfotos inszeniert, indem die ganze Klasse inklusive ihrer Lehrerin ihre Gefühle als Skulpturen darstellte. Dabei entstanden tolle Fotos und alle Beteiligten wirkten kreativ und begeistert mit.

Schule: Carl-von-Ossietzky Mittelschule

Schüler der Klasse 6b

Lehrerin: Amelie Stimpfle

Künstlerin und Fotografin: Susanne Carl

Die Klasse 9V bastelt Vasen und Karten fürs Seniorenheim

Die Schüler berichten über den Auftrag, eine Karte und eine Vase für einen Bewohner eines Seniorenheims zu gestalten: 

Besonders jetzt mit der ganze Corona-Situation, können sich viele Menschen sehr einsam fühlen! Unsere Lehrerin hatte also eine sehr gute Idee, und zwar Senioren eine Vase und eine Karte zu schenken. Jeder von uns sollte eine Karte basteln und beispielsweise einen Spruch hinschreiben oder irgendwas über uns erzählen, sie würden es vielleicht interessant finden! Noch sollten wir eine Vase basteln. Wir haben von unserer Lehrerin das Material bekommen, um die Vase zu verschönern, nur mussten wir entscheiden, wie wir es dekorieren! Ich bin froh, dass unsere Lehrerin diesen Vorschlag hatte, das Mindeste was man in der Jetztzeit für andere Menschen tun kann ist ein Lächeln auf ihr Gesicht zu zaubern!!! 

Erika 

Wir, die Klasse 9V der Carl-von-Ossietzky Mittelschule, haben Vasen und Karten gebastelt für ein Seniorenheim. Ich habe eine Glasflasche gekauft, die Aufschrift weggezogen, die Flasche gesäubert und mit den ausgehändigten Stoffen unserer Lehrerin begonnen daran zu basteln. Dies haben wir getan, damit wir den alten Menschen, die vielleicht auch niemanden mehr haben ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Was Gutes zu tun hat meinem Gewissen gutgetan. Somit wissen die Senioren, dass Sie in der schwierigen Zeit nicht allein sind!  

Mehtap 

Wir haben uns Gedanken über ein Geschenk für die Senioren im Seniorenheim gemacht. Deswegen wollten wir eine Vase und eine Karte gestalten. Jeder von uns nahm Material und kreierte Kunst damit und beklebte und bemalte die Vase und die Karte. Dadurch bekamen wir ein gutes Gewissen.  

Kacper 

Meiner Meinung nach, was wir, die Klasse VK1 gemacht haben, sollten nicht nur wir, sondern ebenso auch andere machen, da es nicht nur 20 Senioren gibt, sondern viel viel mehr. Ihr müsst euch vorstellen, dass sie dort nicht immer Besuch bekommen, was leider sehr schade ist, aber so etwas Kleines, was wir für die Senioren selber gebastelt haben […] darüber freuen sie sich sehr… 

Sultan 

Unsere Lehrerin hat uns gebeten eine Karte und eine Vase für Senioren zu basteln. Das haben wir getan, um den Senioren eine Freude zu bereiten, da man in der jetzigen Zeit seine Liebsten nicht treffen kann. Ich fand es schön, etwas zu basteln, da ich mir gedacht habe, dass ich damit etwas Gutes mache und sich die Senioren darüber bestimmt freuen werden. Ich denke, dass mehrere Leute so etwas machen sollten […]. So würden die Senioren bestimmt öfter ein Lächeln im Gesicht haben. 

Laticia 

Die Vasen und die Karten, die wir für die Senioren gemacht haben, haben viel Spaß gemacht. Ich habe mir erst Gedanken gemacht, wie ich es gestalten soll und habe dann nach meinen Vorstellungen angefangen […] Ich habe das freiwillig gemacht, weil Senioren im Altenheim wenig Kontakt zu anderen haben.  

Erhan 

Die Klasse VK1 bastelte für ein Seniorenheim Vasen, verfasste Briefe und Sprüche, um den älteren Menschen, die dort leben in dieser schweren Zeit eine Freude zu bereiten. Die Klasse bekam jeweils einen Senioren zugeteilt und anhand von Beispielen arbeitete sie an dem Projekt.  

Aleks 

Wir haben Vasen und eine Karte an ein Seniorenheim geschickt, wir haben das getan, weil im Seniorenheim mit den Besuchen gerade alles etwas schwerer ist wegen Covid. Eigentlich hat es mir Spaß gemacht, es war mal was anderes, etwas das man nicht jeden Tag macht. Ich habe ein gutes Gewissen bekommen und ich denke das es eine gute Aktion war. 

Janek 

Vorbereitungen

Im Seniorenheim