Linien nehmen Form an

Die Schüler der Klasse 8 a lernten einfache Objekte in ihren Grundformen und Einzelheiten genau zu erfassen und diese zeichnerisch festzuhalten. Dabei entstand ein selbst zusammengestelltes Stillleben.

Words

Im Kunstunterricht wurden aus Zeitungstexten Buchstaben zu Wörtern zusammengesetzt: Wörter als Gegenstand einer gestalterischen Handlung. Das Wort kann als Text betrachtet oder besser noch, es kann eine Bedeutung, eine bildliche Botschaft beim Betrachter erzeugt werden. „Alles ist eine Frage der Sprache.“ * Wörter als möglicher Kunstgegenstand frei nach Joseph Kosuth, einem Konzeptkünstler. *Zitat: Ingeborg Bachmann, Lyrikerin.

Unmöglich? Nein!

Dies ist der Titel einer Installation der Carl-von- Ossietzky-Mittelschule. Ist unsere Zukunft von der Rolle? Früher war Zukunft ein Versprechen, dass alles besser wird. Doch heute ist klar, dass es nicht weitergehen kann wie bisher.

Wie möchtest du in deiner Zukunft leben? Wer bin ich gerade? Welche Haltungen finde ich besonders wichtig? Was fällt dir zu den Gegensatzpaaren ein? Möglich – unmöglich?

Wir machen weiter auf unserem Weg der Zuversicht und des Zweifels.

Der erste Schritt lautet: Denke selbst und mache es sichtbar! Dazu verfassten Schüler der Klasse V1 kurze, persönliche Texte. Die Stofffetzen wurden von Schülerinnen und Schülern der 6. bis 8. Klassen farbig bemalt und bedruckt. Von der Rolle? Manchmal bis oft!

Kopf & Kubismus

Pablo Picasso war auch ein Begründer des Kubismus. Die darzustellenden Objekte wurden in geometrische Flächen oder Figuren zerlegt und zerstückelt. Die Bildmitte blieb zentral erhalten. Im Kunstunterricht der 8. und 9. Klassen wurde mit deckendem Farbauftrag und Farbverläufen innerhalb der Köpfe gemalt. Die Schüler gestalteten die Bildhintergründe mit verschiedenen Papieren oder Motiven.

Selbstportrait

Mit Hilfe eines Gitternetzes versuchten die Schüler der 8. Klasse sich selbst zu portraitieren. Die farbige Gestaltung stand ihnen dabei frei.

Surrealismus – Mädchen mit Blume

Die Surrealisten versuchten mit künstlerischen Mitteln und fantastischen Motiven Erfahrungen oder Träume umzusetzen. Das Bild „Frau mit Blume“ ist von Pablo Picasso. Er malte das Portrait von Marie-Therese 1932 in surrealistischer Art und Weise. Die Darstellung von Kopf und Blüte in bohnenähnlicher Form und die Verbindung von Haar und Blüte sollen die Ersetzbarkeit vieler Formen zeigen. Starke Komplementärkontraste prägen die Farbigkeit des Werkes. Die Schüler*innen der 8. und 9. Klassen imitierten im Kunstunterricht die surreale Malweise mit Wasserfarben und Deckweiß. Trotz erkennbarer Ähnlichkeiten gelangen unterschiedliche Bildinterpretationen und Fotos.

Text: S. Gatscha-H., Foto: I. Pritzl

 

Wir machen eine Reise

Sinn des Reisens

„Man reist ja nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen.“ Diesen Satz schrieb der deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe.
Ein weiterer Dichter – namens Jean Paul – meinte im 19. Jahrhundert: „Das Lesen nimmt so gut wie das Reisen die Einseitigkeit aus dem Kopfe.“

Auch im Kunstunterricht beschäftigte sich die Klasse 8 d mit dem Thema des Reisens auf zeichnerisch originelle Weise.

Wir wünschen eine erfolgreiche Reise in das zweite Schulhalbjahr 2017.

 

Text und Foto: Isabelle Pritzl