Was macht ein Museum eigentlich spannend? Klar, die Exponate – aber noch besser wird es, wenn man sie selbst durch die Linse entdecken darf! Im Rahmen des Kulturrucksacks tauschten unsere Schülerinnen und Schüler das Klassenzimmer gegen das Jüdische Museum in Fürth ein. Doch wir waren nicht als normale Besucher dort: Wir waren als Paparazzi unterwegs.
Mit Museums-Tablets auf der Jagd nach dem Motiv
Das Museum stellte uns für das Projekt moderne Tablets zur Verfügung, mit denen die Jugendlichen das historische Gebäude erkundeten. Die Aufgabe? Den perfekten Schnappschuss landen! Dabei ging es nicht nur darum, wahllos zu knipsen, sondern Details zu finden, die eine Geschichte erzählen. Ob kunstvolle Silberbecher, alte Schriften oder versteckte Winkel im Haus – die Schüler suchten nach spannenden Perspektiven und besonderen Momenten.
Experten-Check und spannende Einblicke
Nach der digitalen Erkundungstour wurde es richtig interessant: Wir schauten uns die Ausbeute gemeinsam an. Eine sehr nette Mitarbeiterin des Museums nahm sich viel Zeit, um die ausgewählten Bilder der Nachwuchs-Fotografen zu besprechen.
Dabei lernten wir ganz nebenbei:
• Was die Gegenstände auf den Fotos eigentlich bedeuten.
• Wie jüdisches Leben früher in Franken aussah und heute gelebt wird.
• Warum manche Ausstellungsstücke für die jüdische Kultur besonders wichtig sind.
Unser Fazit:
Der Ausflug hat gezeigt, dass Geschichte alles andere als verstaubt sein muss, wenn man sie mit moderner Technik kombiniert. Durch die Rolle der Paparazzi haben wir das Museum mit ganz anderen Augen gesehen. Ein großes Dankeschön an das Team des Jüdischen Museums Fürth und den Nürnberger Kulturrucksack!
