Ossietzky-Schule: „Ohne Rassismus“

Carl-von-Ossietzky-Schule, Ossietzkystraße 2, 90439 Nürmberg, wird "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Preisverleihung am 12. Mai 2016 mit Renate Schmidt, Bundefamilienministerin a.D., Schülersprecherin Dilara und Bertram Höfer, Landeskoordinator des bayerischen Netzwerks "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage", (von rechts).

Renate Schmidt wurde Projektpatin unserer Schule

Die Carl-von-Ossietzky-Schule trägt jetzt den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Bisher gibt es nur wenige Nürnberger Grund-und Mittelschulen, die diese Bezeichnung tragen. Sie alle verpflichten sich, jährlich ein Schulprojekt gegen Rassismus durchzuführen.

Renate Schmidt, ehemalige Bundesfamilienministerin, ist die Projektpatin unserer Schule im Nürnberger Westen. Beim Schulfest stellten Schülerinnen und Schüler der Ex-Politikerin in einer Art Talkrunde Fragen zu Diskriminierung, Rassismus, Mut und Gewalt. Mut bewiesen Schülersprecherin Dilara wollte wissen: „Wo haben Sie in Ihrer Schulzeit Mut bewiesen? In welchen Situationen sollten Schüler Courage zeigen?“ Schmidt betonte, es sei wichtig, seine Meinung auch gegenüber einer anders denkenden Mehrheit zu äußern, sich für Schwächere einzusetzen, auch wenn man sich unbeliebt mache. Widerstand brauche Mut, und den müsse man auch schon in der Schule ausprobieren dürfen.

Foto: Florian Malzer

Berufe erleben

Die 8. Klassen sind zu Gast an der MS Neptunweg.

Am 04.05.2016 fand die Auftaktveranstaltung zum Praktikum „Berufe erleben“ statt. Unsere Schüler können im nächsten Praktikum Azubis in ihrem Alltag und sogar in die Berufsschule begleiten. Heute durften sie in die verschiedenen Berufe rein schnuppern:

Aldi – Einzelhandelskaufmann

Fleischerinnung – Fachverkauf Fleischer

Autohaus Bronner – KFZ Mechatroniker

DB Netze – Gleisbauer

GMN – Industriemechaniker / Zerspanungsmechaniker

Rödl und Partner – Kauffrau für Büromanagement

Wassermann –  Elektroanlagenmonteur

Laise und Ruhm – Gerüstbauer

Die Azubis stellten ihre Berufe interessant und lebendig vor und leiteten unsere Achtklässler an, selbst einige typische Tätigkeiten dieses Berufes auszuführen. So wurde unter anderem eine Schranke angeschlossen, Höhenmessungen durchgeführt, Firmenevents geplant, Brötchen dekoriert, ein Gerüst aufgebaut und ein Automotor auseinander gelegt und von innen angeschaut.

Wir können sagen, die Schüler haben wieder einmal einen guten Einblick in die verschiedenen Berufe bekommen und sind in der Entscheidungsfindung einen weiteren großen Schritt vorangekommen.

Wir bedanken uns herzlich für die Gastfreundschaft am Neptunweg und bei allen Beteiligten, Helfern und Organisatoren.

Text und Foto: Simone Schütz, Lehrerin, 8B