Klassenpatenschaften für Menschenrechte

Im Rahmen der Nürnberger Wochen gegen Rassismus beschäftigten sich die Klasse 7c mit dem Thema „Menschen nicht in Schubladen stecken“.
Die Mädchen der Klasse 7a mit der Geschichte der Menschenrechte und die Klasse 9a mit dem Asylrecht.
Inhalte wurden auch anhand von Flüchtlingsschicksalen erarbeitet und auf Plakaten dokumentiert, bzw. szenisch dargestellt.
Das gemeinsame Abschlussfoto zeigt die Silhouette einer offenen Hand mit der eines Vogels. Es soll als friedlicher Beitrag zur Stärkung der Menschenrechte verstanden werden und als solcher über alle Kultur- und Sprachengrenzen hinweg Verbreitung finden.

Mitwirkende:  Nhi Doan, Kerstin Ernst, Isabelle Pritzl, Franziska Kirchberger, Stefan Merten

 

Auf den Spuren Rilkes…

…wandelte die Klasse 7b im wunderschönen Herbstwetter. Die Sonnenstrahlen aufsaugend nutzten die Schülerinnen und Schüler die spätherbstliche Witterung, um draußen im Freien die Stimmung des Herbstes einzufangen und diesen Eindrücken kreativ in einem „Elfchen“, einer kurzen Gedichtform mit elf Wörtern, literarisch Ausdruck zu verleihen. Ganz nach Rainer Maria Rilke skizzierten so die jungen Dichter ihre eigenen Varianten des „Herbsttags“.

Hier einige Kostproben:

Herbst

fallende Blätter

Bäume bald nackt

Winter schon bald da

Freude

 

Herbst

mildes Wetter

gelbe Blätter fliegen

In der Gegend herum

traumhaft

 

Bäume

werden bunt

Blätter fallen ab

es wird sehr kalt

wunderbar

 

Eichhörnchen

laufen herum

schmeißen mit Haselnüssen

haben sehr bald Winterschlaf

süß

 

Kürbisse

wachsen schnell

vor der Tür

bald sind Kinder da

Halloween

Bunte Vögel

Viele Menschen erfreuen sich an der Vogelwelt. Singvögel geben morgendliche Konzerte. Ziegenmelker, Zaunkönig oder Zilpzalp sind die  Namen einiger Piepmätze mit Z. In Gestalt, Größe, Gefieder und Kontexten unterscheiden sich die Collagen der Schüler*innen der 7. Klasse. Und die Spatzen pfeifen es von den Dächern. „Die Vögel wissen Bescheid“, frei nach Martin Walser. „Tita-tita-tii“, antwortet die heimische Meise.

Solitair

Die Schüler der Klasse 7 c erlernten den Umgang mit der Standbohrmaschine und stellten dabei das Brettspiel Solitaire her.

Tic-Tac-Toe!

Aus einer Furnierplatte stellten die Schüler der 7. Jahrgangsstufe das Spiel „Tic Tac Toe“ her. Für die Spielsteine wurden Rundstäbe aus Aluminium und Buchenholz verwendet.

Betriebspraktikum der 7. Klassen

Vom 13.-17.6.16 hieß es für die 7. Klassen: Ab in die harte Arbeitswelt!

Die Schüler sollten eine Woche lang in ihre selbst gewählten Berufe schnuppern. Diese waren vielfältig: Viele Schüler suchten sich eine Stelle im Kindergarten oder bei einem (Tier-) Arzt. Auch Lebensmittelmärkte waren beliebt, eine Physiotherapiepraxis oder seltener ein Graveur.

Die Schüler fanden ihre ausgewählten Berufe wie Einzelhandelskaufmann, Bürokaufmann, (tier)medizinische Fachangestellte, Kinderpfleger, Erzieher, Glas- und Gebäudereiniger, Physiotherapeut, usw. teilweise sehr interessant, aber auch anstrengend. Einige waren überzeugt, dass sie schon den richtigen Beruf gefunden haben, andere nahmen sich für die Zukunft vor, mehr zu lernen, denn der ausgewählte Beruf zeigte sich im Praktikum monoton und langweilig.

Die Arbeitstätigkeiten reichten von Regale einräumen, Mhd kontrollieren, mit Kindern spielen und essen zubereiten, Patienten aufrufen, Blutdruck messen, putzen, kehren bis assistieren bei einer Katzen-OP oder eine Fango-Packung auftragen.

Das Fazit des Praktikums reichte von „Traumjob“ bis „Schule ist schöner“.

Text und Foto: Carmen Eckert